Brückberg

Unser Konzept

„Kinder sollten mehr spielen, als viele Kinder es heutzutage tun. Denn wenn man genügend spielt, solange man klein ist – dann trägt man Schätze mit sich herum, aus denen man später sein ganzes Leben lang schöpfen kann.“
Astrid Lindgren

Seit April 2009 gibt’s uns im Doppelpack: ein Träger – zwei Kitas.
In unserer zweigruppigen Kindertagesstätte betreuen wir 40 Kinder im Alter von 2 bis 6 Jahren. Von den 40 Plätzen sind 12 den „Kleinen“ (Unter-Dreijährigen) vorbehalten.

Psychomotorischer Schwerpunkt. Mit unseren Kindern und dem Kontakt zu den Eltern im Mittelpunkt, legen wir den Schwerpunkt unserer Tagesstätte auf die Psychomotorik – die enge Verbindung von Psyche und Motorik. Sehr deutlich ist dieser Zusammenhang, wenn Kinder „vor Freude hüpfen“ oder „vor Wut trampeln“. Die Psychomotorik beinhaltet, dass Fühlen, Denken, Wahrnehmen und Bewegen untrennbar miteinander verbunden sind und sich gegenseitig beeinflussen.
Frühkindliche Bildungsprozesse sind ganzheitlich und komplex. Kinder „begreifen“ die Welt mit ihrem Körper, mit ihrem Verstand und mit allen Sinnen – hierfür werden ihnen unserer Kita vielfältige Anregungen gegeben.
Eingebettet in diesen Schwerpunkt gestalten wir auch unsere musikalischen und gestalterischen Angebote.

Freies Spiel. Ein wesentlicher Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit ist das Spiel. Die freie Wahl von Spielort, Material, Spielthema, Spielpartner und Spieldauer kennzeichnet das Freispiel. Die Spieldauer wird lediglich durch die Tagesstruktur (Mahlzeiten, Morgenkreis …) oder durch die Angebote und Projekte begrenzt. So treten die Kinder in den Mittelpunkt des Geschehens. Sie verarbeiten ihre Erlebnisse und Erfahrungen, teilen sich mit und sind mit Spaß dabei. Über das Spiel entdecken die Kinder sich und ihre Stärken.
Möglichkeiten zum freien, ungeplanten Spiel finden die Kinder bei uns durch die Gestaltung der Räume in unserem naturnahen Aussengelände (mit einem Wasserlauf, Klettergarten und Balanciermöglichkeiten) und den regelmäßig stattfindenden Waldtagen in vielfältiger Weise.

Projekte. Projektarbeit heißt, neugierig und offen sein: in Phasen konzentrierter Auseinandersetzung mit einem Thema erfahren und lernen Kinder besonders intensiv. Themen ergeben sich aus dem Alltag oder speziellen Anlässen, Anregungen von Erwachsenen oder Fragen der Kinder.
Die Nähe zu vielen Museen, Theatern und weiteren interessanten Zielen ermöglicht es, Projektinhalte spannend zu vertiefen. Wir kommen überall hin…

Tagesablauf

7:00 Wir öffnen.
9:00 Jetzt sollte Ihr Kind spätestens im Kindergarten sein – der Morgenkreis in beiden Gruppen beginnt. Der Morgenkreis gibt Ihrem Kind einen Überblick zu den Angeboten des Tages. Wir singen und spielen zusammen.
9:10 Der Morgenkreis der grünen Gruppe (U3) endet – Wir „Grünen“ gehen nun zusammen frühstücken.
9:30 Der Morgenkreis der gelben Gruppe (Ü3) endet. Die Freispielphase in beiden Gruppen beginnt. Parallel können die Kinder Angebote in kleinen Gruppen drinnen oder draußen wahrnehmen.
10:15 Bis jetzt können die Kinder der gelben Gruppe, je nach Hunger, frühstücken.
10:30 Die Kleinen werden gewickelt.
11:30 In 3 Gruppen wird bis 13:00 Uhr Mittag gegessen.
12:00 Die Ruhepause beginnt. Die Kleinen (U3-Gruppe) halten i.d.R. ein Mittagsschläfchen und die Größeren „ruhen“ sich durch gezielte Angebote (Vorlesen, Bücher gucken, Stiller Kreis o.ä.) aus.
14:00 Für die U3-Kinder heißt es spätestens jetzt: Aufstehen, anziehen, wickeln… Eine weitere Freispielphase mit kleinen Angeboten beginnt.
15:00 Kleiner Imbiss: Es gibt etwas Obst und Gemüse (manchmal auch Knäckebrot o.ä.) zum Knabbern.
16:30 Tschüß! Wir schließen.

Eltern(mit)arbeit. Die Organisation als Elterninitiative erlaubt den Eltern mehr Mitwirkung und Mitbestimmung und verlangt gleichzeitig mehr Interesse, Engagement und tatkräftige Mitarbeit. Wir hoffen, dass das Miteinander zu einer starken Identifikation mit der Kindertagesstätte führt, zu einer guten Kommunikation zwischen allen Beteiligten, und dass sich nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern im kinderreich wohlfühlen.

Alle Eltern helfen pro Familie 12 Stunden im Jahr bei der Organisation, Pflege oder Instandhaltung der Kita mit.